Bergbaufolgelandschaft: Markkleeberger See

Bergbautechnikpark Großpösna

Himbeeren im Garten

Leipziger Bankgebäude

Kleiner Mäxle - ganz groß

Dämmerung an der Alten Donau in Wien

 

Apulien und seine Umgebung kennenlernen:

Apulien: Die Region besteht ja nicht nur aus unseren Urlaubsorten Ostuni und Carovigno. Schauen Sie sich doch einfach mal um in der Gegend. Vielleicht interessiert Sie die Höhlenstadt in der Basilikata, in Matera oder gehen Sie unter die Erde und besuchen Sie die Grotte di Castellana. Beide Orte sind mit dem Auto von Ostuni und Carovigno leicht und schnell zu erreichen. Zwei kurze Videoclips zeigen Ihnen die beiden Orte.

Aber auch Carovigno ist ein interessanter, schöner Ort – sehen Sie selbst:


Bis 1663 zu Apulien gehörend: Matera

Die Stadt liegt etwa 90 km westlich von Ostuni auf der karstigen Hochebene der Murgia oberhalb des tief eingeschnittenen Tals des Gravina di Matera. Heute gehört Matera politisch zwar in die Basilikata, die Stadt hat aber durchaus ihren Ursprung in Apulien; bis ins 17. Jhdt. gehörte Matera zur Küstenstadt Otranto und gilt als eine der ältesten Städte der Welt. Das Gebiet wurde bereits in der Jungsteinzeit besiedlelt.

Die Altstadt mit den Höhlensiedlungen Sassi di Matera sind sehenswert, sie liegen an den steilen Felshängen des zerklüfteten Flusstales der Gravina und wurden 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.


Die Sassi, welche die Stadt so berühmt gemacht haben, sind ein außergewöhnliches Beispiel von Höhlensiedlungen im mediterranen Raum. Allerdings galt es bis Mitte des 20. Jahrhunderts als Kulturschande, dass in Italien Menschen immer noch in Höhlen lebten. Der Roman von Carlo Levi, Christus kam nur bis Eboli aus dem Jahr 1944, und der gleichnamige Film von 1978 machten auf diese Zustände aufmerksam. Erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurden die „Höhlenbewohner“ in soziale Wohnbauten umgesiedelt. Heute gilt es aber wieder als „schick“, in einer solchen Höhlenwohnung zu leben. Und auch der Tourismus gewinnt durch die Wiederherstellung der Höhlen als Museumsstadt zunehmend an Bedeutung.


Wieder in Apulien: Grotte di Castellana

Ein großes Loch in der Erde, vor rd. 90 Millionen Jahren entstanden und lange Zeit als Mülldeponie verwendet war der Anfang dieser heutigen Touristenattraktion. Die Grotte liegt etwa 2 km südwestlich vom Ort entfernt und wurde 1938 von Franco Anelli entdeckt und erforscht.

Die Region bzw. Gegend um Castellana Grotte ist durch brüchigen Karst, einem wasserlöslichen Gestein, gekennzeichnet. Dadurch sind in der Höhle außergewöhnliche Stalaktiten, Stalagmiten und sonstige Kalkablagerungen wie Wandsinter entstanden.

Die Höhle kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Es gibt zwei verschiedene Führungen, eine ist etwa einen Kilometer lang, die andere etwa 3 Kilometer. Wir haben uns für die nicht ganz billige, aber durchaus sehenswerte längere Führung entschlossen. Beide Touren beginnen immer in der Grave, einer Höhle mit einer Tiefe von 60 m einer Breite von 100 m und einer Höhe von 100 m. Unser Weg führt bis in die „grotta bianca“, der weißen Grotte. Die Tropfsteine haben hier die Farbe von Alabaster. Immer nur kurz wird die Grotte beleuchtet, um den sensationellen weißen Farbton zu erhalten, ansonsten wäre durch Fotosynthese das Gestein schnell von grünen Algen überzogen.

 wird überprüft von der Initiative-S