Bergbaufolgelandschaft: Markkleeberger See

Bergbautechnikpark Großpösna

Herbst im Muldetal

Spitzi und Mäxle

In Höfgen

Schiffsmühle an der Mulde

Bergbautechnikpark u. Schleuse am See

 

Adventszeit

Sonntag, 2. Dezember, es ist der 1. Advent – die besinnliche Zeit wird eingeläutet. Man fragt sich nur: wann wird sie von wem eingeläutet? Kaum sind wir zurück aus dem Sommerurlaub kann man die ersten Lebkuchen beim Discounter kaufen. Und während sich die Kundschaft jetzt so langsam auf Weihnachten vorbereitet, nehmen die Supermärkte die Schokoladen-Nikoläuse schon wieder aus den Regalen und in den Lagern stehen die Osterhasen in Habtachtstellung.

Das Grünwaldsche Lebkuchengesetz verbietet den Kauf, Verkauf und Verzehr vor dem 9. November

(Quelle: Facebook)

Apropos Lebkuchen kaufen: kennen sie eigentlich das Grünwaldsche Lebkuchengesetz? Eine (Comedy-)Aktion gegen den viel zu Früh startenden Verkauf von Lebkuchen und Weihnachtsartikeln. Deren Einzug in den Einzelhandel beginnt meistens schon ab September und ist somit nicht der entsprechenden Jahreszeit angepasst. Der Ingolstädter Kabarettist Günter Grünwald hat dieses Gesetz in seiner TV-Sendung „Freitags-Comedy“ auf BR entworfen, es verbietet den Kauf, Verkauf und Verzehr von Lebkuchen vor dem 9. November und nach dem 9. Januar eines jeden Jahres.

(Foto: HS)

Aber jetzt ist ja Adventszeit und Lebkuchen sind ebenso erlaubt wie Schwibbögen und Räuchermännel. Sie zieren zusammen mit dem Moosmann aus dem Vogtland die Fenster in den Häusern und Lichterketten und Herrnhuter Sterne hängen an den Hauseingängen. Und da muss ich auch mal unseren Nachbarn im Viertel ein Kompliment aussprechen. Während andernorts schon seit vielen Tagen die mehr oder weniger geschmackvollen Lichterketten, Leucht-Rentiere und Plastik-Dachrinnenkletter-Nikoläuse an den Häusern hängen, wurde bei uns erst an diesem Wochenende „aufmunitioniert“. Herrnhuter Sterne, Lichterketten ohne Blinkeffekte und Schwibbögen, mehr nicht. Kein Kitsch, sondern Advents- und Weihnachtsschmuck!