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Kleiner Mäxle - ganz groß

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Mythos Ferrari – Museo Ferrari Maranello

Noch in den Anfängen der motorisierten Kutschen und den ersten Eisenbahnen warnten die Ärzte davor, die „doch gar so schnelle Art der Fortbewegung“ könne gesundheitsschädlich sein. Und heute? Heute sind für eine durchschnittliche Familienlimousine 200 km/h, eine entsprechend freie Piste vorausgesetzt, eine ganz selbstverständlich zu erreichende Geschwindigkeit. In Maranello lohnt sich ein Abstecher in das dortige „Museo Ferrari Maranello“. Die Ausstellung zeigt neben der Entwicklung der Fahrzeuge über die Jahre indirekt auch die Entwicklung der Fahrzeugsicherheit.

Das Museo Ferrari Maranello zeigt erst so richtig die Entwicklung der Automobile.

Ferrari 750 Monza, Baujahr 1954

Der Ferrari 750 Monza war ein Rennsportwagen, den Ferrari in meinem Geburtsjahr 1954 baute und bei der damaligen Formel 2 in den Jahren 1954 und 1955 einsetzte. Das Fahrzeug hatte eine so genannte Schneckenlenkung, Trommelbremsen und ein nicht synchronisiertes 5-Gang-Getriebe. Features, die in der heutigen Zeit nicht mal mehr ein Kleinwagen aus den untersten Preissegmenten hat.

LaFerrari Aperta, Baujahr 2016

Apropos Preis: Der „LaFerrari Aperta“, den wir im Museum vorfanden, ist erst im September 2016 vorgestellt worden und hat einen Kaufpreis von 2,3 Millionen Euro. Alle 200 Exemplare waren bereits vor der Vorstellung verkauft. Ferrari lässt übrigens die Käufer einen Vertrag unterzeichnen, dass der Aperta nicht vor Ablauf von 18 Monaten verkauft werden darf -sie landen sonst auf der schwarzen Liste von Ferrari… Experten gehen davon aus, dass der Wagen, wenn er 2018 (weiter-)verkauft werden darf, mehr als sieben Millionen Euro kosten wird.

Sicherheit nicht nur im Rennsport, sondern auch Fortschritte in der Sicherheit der Fahrzeuge.

Holzlenkrad, ohne Servo-Unterstützung

Hightech-Lenkrad im Ferrari California T

Servolenkung und -bremsen, Fahrerassistenzsysteme kannte man um 1950 im Fahrzeugbau oder Rennsport noch nicht. Bauartbedingt lag der Großteil des Fahrzeuggewichts auf der Vorderachse. Dadurch war natürlich auch die Lenkung entsprechend schwergängig und man behalf sich mit großen Lenkrädern um die Hebelwirkung besser ausnutzen zu können. Was also früher ein überdimensionales Holzlenkrad und die notwendige Muskelkraft brauchten, erledigt heutzutage ein „Computer mit zwei Griffen“.

Sicherheit 2007:
Hightech-Helm von Kimi Raikkonen

Während noch im Jahr 1952 Alberto Ascari mit einem Helm fuhr, der eher einem Kochtopf als einem Sicherheitszubehör entsprach, konnte 55 Jahre später Kimi Raikkonen auf einen Hightech-Helm zurückgreifen, der den Kopf des Rennfahrers optimal schützt.

Sicherheit 1952:
Helm des Rennfahrers Alberto Ascari

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