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Puma, oder die Aufregung im Leben einer Katze

Urlaub, Ausspannen und eine kleine Aufgabe: das waren zwei Wochen Urlaub im November in unserem „alten“ Urlaubsdomizil in Ostuni. Und was wurde daraus?

Die angesprochene kleine Aufgabe wurde uns von den Vermietern des Casa Primavera gestellt: Sie waren bis zu unserer Ankunft ebenfalls dort und hatten in dieser Zeit die kleine Familie vom Nachbargrundstück gefüttert: Eine Katze mit drei im August geborenen Jungen. Nun sollten wir diese Aufgabe weiter übernehmen und die nächsten zwei Wochen zwei, drei Mal am Tag die vier „Nachbarskinder“ füttern. In einer blechernen Kaffeebüchse war Trockenfutter und das Schütteln dieser Büchse war das Rufzeichen für die Viererbande. Das klappte auch sehr gut, die hungrigen Vierbeiner kamen immer flugs angelaufen und tauchten kopfüber in den Futterschüsseln ein.

Die Katzenfamilie von nebenan.

Der Nachwuchs hatte sich bald schon an uns gewöhnt und kam ab und zu auch zwischen den Futterzeiten zu uns und tobte auf der Terrasse. Die Augen des Nachwuchses leuchteten gelb, fast schon bernsteinfarbig. Zwei der jungen waren wie das Muttertier schwarz-weiß gefleckt und der dritte im Bunde war kohlrabenschwarz mit einem ganz kleinen weißen Brustfleck. Er war der agilste und neugierigste von allen. Überall kletterte er hoch, ganz egal ob es Bäume, Tische oder Handtücher waren. Zwischendurch übte er sich im Nahkampf mit seinen Geschwistern. In den notwendigen Ruhepausen war dann aber auch richtiges Koma angesagt. Stehend KO!

Aufregung um Puma

An einem Freitag bemerkten wir, dass der kleine Schwarze, wir hatten ihn Puma genannt, fehlte. Viele Italiener haben gerade auf dem Land eine andere Einstellung zu Haustieren als wir es gewohnt sind und sie sind der Meinung, dass sich Hunde und Katzen durchaus auch alleine ernähren können. So bleiben die Tiere gerade im Winterhalbjahr sich selbst überlassen und streunen auf der Suche nach Futter durch alle Grundstücke. Durchaus möglich, dass der kleine Puma auf so einem Streifzug den Kürzeren gezogen hatte. Am späten Nachmittag waren Jäger auf Karnickeljagd durch das Gebiet gestreift und es könnte durchaus möglich sein, dass…

Am darauffolgenden Dienstag kamen wir mit dem Auto spät abends aus Carovigno zurück und einen knappen Kilometer vor unserem Ferienhaus sahen wir eine kleine schwarze Katze über eine Begrenzungsmauer schauen. Auffallend war ein kleiner weißer Brustfleck, der im Scheinwerferlicht hell leuchtete: Puma!

Puma hat die Aufregung um seinen Ausflug schon wieder vergessen.

Ganz aufgeregt rannte er vor uns hin und her und maunzte sich den Hals heiser. Offensichtlich hatte er uns erkannt. Das Problem war jedoch, dass er noch zu scheu war, um sich auf den Arm nehmen zu lassen. Wir versuchten es mit gut zureden, mit ablenken und einfangen und ich opferte sogar meine Würsteln von meiner Focaccia. Nichts zu machen, Puma erkannte einfach nicht, dass wir es nur zu seinem Besten meinten und ihn mit nach Haus nehmen wollten. Wir einigten uns dann, dass meine Frau den Rest des Weges zu Fuß ging und Puma mit den Wurststückchen von meiner Focaccia zum Mitgehen bewegte und ich fuhr im Schritttempo den Beiden hinterher. Am Haus angekommen erkannte er seine Heimat wieder, witschte durch den Zaun und wartete am Haus auf uns als ob er sagen wollte: „Was ist denn los, wo bleibt denn mein Futter?“

Welche Überraschungen unser Urlaub dann noch für uns bereit hielt, lesen Sie in Kürze hier.

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