Bergbaufolgelandschaft: Markkleeberger See

Bergbautechnikpark Großpösna

Herbst im Muldetal

Spitzi und Mäxle

In Höfgen

Schiffsmühle an der Mulde

Bergbautechnikpark u. Schleuse am See

 

Neuseenland um Großpösna

Seifertshain Kirche

Störmthaler See

Großpösna und seine Ortsteile sind im Neuseenland mittlerweile zu Anziehungspunkten der Erholung und Kultur geworden.

Aus dem einst bergbaulich geprägten Industrieraum zwischen Leipzig und Borna wird als so genannter Südraum das Leipziger Neuseenland. Ein Verbund aus Fließgewässern und Seen mit rund 200 km schiffbaren Gewässern ist im Entstehen. Der neue Störmthaler See liegt mitten in diesem Leipziger Neuseenland in der Gemeinde Großpösna im Ortsteil Störmthal. Die Flutung des Sees wird vorausichtlich noch 2012 abgeschlossen sein.

Rekultiviertes Gelände im Leipziger Neuseenland
Foto: HS

Zu einem großen See mit touristischem Anspruch gehört eine professionelle Fahrgastschifffahrt. Mit Fertigstellung der Schleuse zum benachbarten Markkleeberger See Anfang 2013 wird die regelmäßige Fahrgastschifffahrt auf dem Störmthaler und Markkleeberger See aufgenommen.

Dazu wurden von der Gemeinde Großpösna im Jahr 2012 am Störmthaler See mehrere Anleger errichtet. Auch der

evangelisch-lutherische Kirche in Störmthal (Foto: HS)

Hafen an der Grunaer Bucht wird künftig mit angefahren werden. Die Fahrgastschifffahrt beginnt im Jahr 2012 mit einem neu gebauten modernen Fahrgastschiff auf dem Markkleeberger See. Die Schiffe sind als sogenannte Kopflander

konstruiert, was die Möglichkeit der Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern erheblich erleichtert.Sehens- und hörenswert im Ortsteil Störmthal ist außer vielen restaurierten Vierseitenhöfen auch die evangelisch-lutherische Kirche mit ihrer Hildebrandt-Orgel. Von 1722 – 1723 baute Zacharias Hildebrandt die Orgel in die Dorfkirche ein. Die Orgel zu Störmthal ist die zweite von insgesamt 17 Orgeln, die Hildebrandt angefertigt hat.Die Störmthaler Hildebrandt-Orgel zählt zu den wertvollsten Orgeln Sachsens. Dies verdankt sie nicht nur dem Umstand, dass sie von Johann Sebastian Bach 1723 geprüft und eingeweiht wurde, sondern dass sie weitestgehend im Originalzustand erhalten ist.

Schloss Güldengossa
Foto: HS

Mehr als 700 Jahre alt ist das imposante Schloss Güldengossa, das einst Rittergut und spätbarockes Herrenhaus war. Historisch detailgetreu restauriert stellt es heute ein Juwel im Leipziger Neuseenland dar. Im Glanz des stilvoll eingerich­teten Trauzimmers dürfen sich Brautpaare offiziell das Ja-Wort geben. In den lichtdurchfluteten Räumen der Orangerie und auf der Seeterrasse lässt es sich zum Wochenende genussvoll entspannen. Schloss und Schlossgarten bilden einen würdigen Rahmen.