Bergbaufolgelandschaft: Markkleeberger See

Bergbautechnikpark Großpösna

Herbst im Muldetal

Spitzi und Mäxle

In Höfgen

Schiffsmühle an der Mulde

Bergbautechnikpark u. Schleuse am See

 

Ein neues Schiff für den Markkleeberger See

42 Meter lang, 8,60 Meter breit und rund 150 Tonnen schwer: Das neue Fahrgastschiff für den Markkleeberger See ist da und wurde am Freitag, den 28. März 2014 im Dresdner Alberthafen auf Spezialtieflader gehoben. Die Reise des Schiffsrumpfes verlief von der Lux-Werft bei Bonn über den Rhein, Dortmund-Ems-, Mittellandkanal und Elbe bis Dresden und von dort auf einem Tieflader über die Autobahnen 14 und 38 bis hierher an den See, wo das Gespann Montagfrüh eintraf.
Die letzten zwei Mal 120 Meter auf dem Landweg habe ich dokumentieren können, bis das Schiff dann am Mittwoch, 2. April 2014 seinen endgültigen Platz im Markkleeberger See eingenommen hat.

Die etwa 7,50 Meter breiten und 22 Meter langen Decksaufbauten, die nur bis Schönebeck an der Elbe den Wasserweg nahmen, wurden schon im Vorfeld per Tieflader hierher gebracht und vor Ort mit dem Schiff verbunden.

Das neue Schiff für den Markkleeberger See

Das neue Schiff für den
Markkleeberger See

Um die Reise zu erleichtern, war der Schiffsboden für den Fahrzeugtransport an zwei Stellen großflächig aufgeschnitten und so das Schiff mit dem Tieflader stabil verbunden worden. Obwohl der Untergrund mit Schotter verfestigt, Gräben zugeschüttet und mit Schwerlastplatten abgedeckt waren, gab es auf den letzten Metern immer wieder Verzögerungen.
Reeder Wilfried Meyer von der Lux-Werft meinte später beim Stapellauf scherzhaft: „Das Miststück hat sich von Anfang an gewehrt!“